also in Kürze…

Ich habe in Münster Grafik-Design und in Dortmund Film/ Kamera studiert.

Seit ich 2011 mit meinem damals 6-jährigen Sohn in Berlin angekommen bin, hatte ich nach einer Möglichkeit gesucht, meine Interessen mit seinen Bedürfnissen in Einklang zu bringen.

Daraus wurde dann 2012 die Gründung des mobilen Schattentheaters Taschkila, mit dem ich seither Schattentheater-Kurse und Workshops in verschiedenen Institutionen hauptsächlich für Kinder aber in Zukunft auch verstärkt für Erwachsene in Berlin anbiete.

Ich freue mich über Post mit Fragen, Themen, Wünschen, Ideen oder Kritik!!!

Vielleicht können wir ja gemeinsam etwas davon umsetzen…

Bis bald und viele Grüße – Katrin


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Bei Anmeldung und Fragen:

Schattentaschkila mobil: 01795243741

schattentaschkila@gmail.com

…und warum jetzt genau Schattentheater???

 

Brüder auf Pferd

Für meinen Diplomfilm, in dem es um die Suche nach Spuren meines schon vor meiner Geburt verstorbenen Vaters in Algerien geht, wollte ich die wenigen Geschichten, die meine Mutter mir während meiner Kindheit über meinen Vater erzählte und auf mein Verlangen wieder und wieder wiederholen musste und die in meinem Kopf kleine Mini-Filme bildeten, die sich nach Belieben vor- und zurück spulen ließen – für den Zuschauer nachfühlbar zu machen. Nach einigem Überlegen bezüglich der Form, in der diese Kinderbilder für den Zuschauer eine besondere, tiefere Bedeutung erhalten könnten, wurde mir in einem Moment klar, dass dies über das Schattentheater sein würde.

Altstadttunnel

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Die Schatten hatten genau das, was meine Erinnerungen ausmachte. Sie konnten scharf und doch poetisch sein, sie verflüchtigten sich in dem Moment, wo ich den Focus auf sie zu richten versuchte, sie tauchten auf und verschwanden spurlos, sie waren zart, poetisch und trotzdem eindringlich, sie waren sensibel aber – oder vielleicht gerade deswegen-  in der Lage, die Brutalität oder die Eindringlichkeit eines Gefühls zu transportieren, ohne anstößig zu wirken.

Ich entschied, jemanden zu suchen, der oder dem ich meine Erinnerungen so nah bringen konnte, dass sie sich in den entstehenden Szenen wirklich spiegeln würden.

Anfangs hielt ich es nicht für möglich und war auch sicher, dass es eine Frau machen müsste, da ein Mann meine Mädchenvorstellungen nicht würde illustrieren können.

Dachte ich. Aber dann geriet ich auf meiner Suche in der Kunstakademie Düsseldorf an Jonas Wüstefeld  und bin ihm immer noch dankbar für die endlos viele Zeit, die er sich genommen und mit extrem viel Einsatz und Liebe und Vorsicht diese Kinderkopf-Clips so umgesetzt hat, dass sie meinen Vorstellungen wirklich wirklich entsprachen! Und ich möchte mich an dieser Stelle und in dem Moment, wo ich dies schreibe wieder herzlich bei ihm für die einfühlsame Zusammenarbeit bedanken! Jonas, ich habe mein Versprechen nicht vergessen!

In oder durch diese Zeit der Schatten, die übrigens in der 5. Etage eines Kirchturmes in Köln-Mülheim stattfand, habe ich eine Liebe zu diesen flüchtigen Gestalten entwickelt, die mir vielleicht erst später richtig bewußt wurde, als ich nach einer neuen Zusammensetzung meiner Interessen, dem was ich für wichtig erachte und dem Geld verdienen suchte.

 

die Autofahrt...

 

Comments

  1. Bettina Hirsch
    30. September 2016

    Leave a Reply

    Gerne würde ich eine Vorstellung besuchen, um einen Eindruck zu bekommen,

    Herzliche Grüße
    Bettina Hirsch

    • Katrin
      3. Oktober 2016

      Leave a Reply

      Liebe Bettina,

      ich sage dir gerne Bescheid, sobald die nächste öffentliche Schatten-Premiere stattfindet. Ich gebe ja Workshops und die Premieren sind dann nicht immer ganz öffentlich…
      Aber wir sprechen uns ja sowieso die Tage 🙂
      Liebe Grüße – Katrin

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